Abstract
Häufig wird angenommen, bei einer chronischen Depression (CD) müsse auch immer eine Persönlichkeitsstörung (PS) vorliegen. Beides seien nur unterschiedliche Begriffe für dasselbe Phänomen. In diesem Beitrag beschreiben wir, dass vor allem Patienten, deren CD vor dem 21. Lebensjahr begann, häufiger an einer PS leiden. Dieser Komorbidität könnten gemeinsame Faktoren zugrunde liegen, welche die Entstehung und Aufrechterhaltung der Störungen erklären. Dazu zählen eine frühe Traumatisierung und das Bestehen von selbst herbeigeführten interpersonellen Problemen. Am Beispiel des für die CD entwickelten Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy beschreiben wir, wie diese zugrundeliegenden Probleme psychotherapeutisch bearbeitet werden können.
| Titel in Übersetzung | Chronic depression and personality disorder: One and the same? Scientific evidence and its implications for psychotherapy |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Psychiatrie |
| Jahrgang | 11 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 94-103 |
| Seitenumfang | 10 |
| ISSN | 1614-4864 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2014 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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