Abstract
Die autosomal-dominant vererbte Albright-Osteodystrophie (AHO) ist charakterisiert durch einen Symptomenkomplex bestehend aus Minderwuchs, Brachymetakarpie, Fettleibigkeit, rundem Gesicht, kutanen Osteomen und einer mentalen Retardierung. Zu Grunde liegen Mutationen im GNAS-Gen auf Chromosom 20, das für das Gsα-Protein kodiert. Da dieses für die Signaltransduktion verschiedener Peptidhormone verantwortlich ist, kommt die AHO nicht selten in Kombination mit einer Endokrinopathie, wie z. B. einem Pseudohypoparathyreoidismus oder einer Hypothyreose, vor. Wir stellen einen 9 Monate alten männlichen Säugling mit den für dieses Syndrom typischen Veränderungen vor. Gesichert wurde die Diagnose biochemisch und molekulargenetisch. Ungewöhnlich ist die frühe Manifestation der Calcinosis cutis, die uns zur Durchführung einer umfangreichen Diagnostik veranlasste.
| Titel in Übersetzung | Calcinosis cutis in Albright hereditary osteodystrophy: Pseudohypoparathyroidism Type Ia |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Hautarzt |
| Jahrgang | 57 |
| Ausgabenummer | 10 |
| Seiten (von - bis) | 893-897 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 0017-8470 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 10.2006 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 5 – Gender Equality
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Calcinosis cutis bei hereditärer Albright-osteodystrophie: Pseudohypoparathyreoidismus Typ Ia“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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