Abstract
Hintergrund. Bei einer 74-jährigen Patientin trat nach Rezidivstrumektomie eine beidseitige komplette Rekurrensparese auf. Wegen einer Ruhedyspnoe wurde zunächst laserchirurgisch eine posteriore Chordektomie durchgeführt. Zwei Jahre später litt die Patientin erneut an einer Dyspnoe.
Patienten und Methode. Nach einer Injektion von 40 ME Botulinum-Toxin A in die Stimmlippenadduktoren kam es zu einer lupenlaryngoskopisch deutlich sichtbaren Erschlaffung des Adduktorentonus, zu einer Erweiterung des Glottisspalts und zu einer subjektiven wie objektiv messbaren Verbesserung der Atmung. Auch bei einer Nachuntersuchung nach 4 Monaten hatte die Patientin weniger Atembeschwerden als vor der Injektion, obwohl der Adduktorentonus wieder zugenommen hatte. Die Dyspnoe nahm wohl erst 2 Jahre nach der BTA-Injektion wieder zu, korrespondierend wurde vom behandelnden HNO-Arzt eine Verengung der freien Glottisfläche beschrieben.
Ergebnisse. Die glottiserweiternde Wirkung des Botulinum-Toxin A im vorliegenden Fall kann als eine Beeinflussung des Muskeltonus der Adduktormuskulatur interpretiert werden. Nicht erklärt werden kann dadurch aber die Erhöhung der Tonhaltedauer. Ähnliche Befunde sind in der Literatur als Botulinum-Toxin-induzierte “Rebalancing-Phänomene” beschrieben worden.
Patienten und Methode. Nach einer Injektion von 40 ME Botulinum-Toxin A in die Stimmlippenadduktoren kam es zu einer lupenlaryngoskopisch deutlich sichtbaren Erschlaffung des Adduktorentonus, zu einer Erweiterung des Glottisspalts und zu einer subjektiven wie objektiv messbaren Verbesserung der Atmung. Auch bei einer Nachuntersuchung nach 4 Monaten hatte die Patientin weniger Atembeschwerden als vor der Injektion, obwohl der Adduktorentonus wieder zugenommen hatte. Die Dyspnoe nahm wohl erst 2 Jahre nach der BTA-Injektion wieder zu, korrespondierend wurde vom behandelnden HNO-Arzt eine Verengung der freien Glottisfläche beschrieben.
Ergebnisse. Die glottiserweiternde Wirkung des Botulinum-Toxin A im vorliegenden Fall kann als eine Beeinflussung des Muskeltonus der Adduktormuskulatur interpretiert werden. Nicht erklärt werden kann dadurch aber die Erhöhung der Tonhaltedauer. Ähnliche Befunde sind in der Literatur als Botulinum-Toxin-induzierte “Rebalancing-Phänomene” beschrieben worden.
| Titel in Übersetzung | Botulinum toxin A-induced rebalancing in bilateral vocal fold paralysis? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | HNO |
| Jahrgang | 49 |
| Ausgabenummer | 7 |
| Seiten (von - bis) | 548-552 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 0017-6192 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2001 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Botulinum-toxin-A-induzierte "rebalanzierung" bei beidseitiger stimmlippenparese?“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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