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Bildgebende diagnostik beim CUP-syndrom: Unter besonderer berücksichtigung der positronenemissionstomographie

D. Rades*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Beim CUP-Syndrom unterscheidet man zwischen primär lokal begrenzter und primär disseminierter Manifestation. Bei einer Disseminierung ist der Therapieansatz palliativ, bei lokal begrenzter Manifestation potenziell kurativ. Der bildgebenden Diagnostik kommt bei lokal begrenzter Manifestation eine besondere Bedeutung zu. In diesem Stadium kann die Detektion des Primärtumors zu einer Verbesserung des Überlebens führen. Andererseits kann man den Patienten bei frühzeitiger Entdeckung einer Disseminierung weitere diagnostische Untersuchungen ersparen. Der Befund der FDG-PET hat nicht selten einen wesentlichen Einfluss auf die Therapie. Die FDG-PET ist den „nichtfunktionellen“ bildgebenden Verfahren hinsichtlich der Detektion des Primärtumors und/oder einer Disseminierung überlegen. Die FDG-PET sollte frühzeitig eingesetzt werden, um die Belastung für die Patienten durch unnötige diagnostische Maßnahmen gering zu halten. Möglicherweise führt die PET-CT zu besseren Ergebnissen als die FDG-PET.
Titel in ÜbersetzungDiagnostic imaging for cancer of unknown primary (CUP syndrome)
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftOnkologe
Jahrgang14
Ausgabenummer9
Seiten (von - bis)879-891
Seitenumfang13
ISSN0947-8965
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 09.2008

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