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Bilaterale pigmentierte epi- und subretinale membran

Philipp Steven*, M. Klinger, H. Hoerauf

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund: Anhand einer Kasuistik, histopathologischen Befunden und der unerwarteten intraoperativen Situation soll die Pathogenese einer teils epi-, teils subretinalen pigmentierten Membran diskutiert werden. Anamnese und Befund: Eine 83 Jahre alte Patientin stellte sich mit einem bilateralen pigmentierten sekundären Makulapucker nach Laserkoagulation aufgrund einer diabetischen Retinopathie in unserer Klinik vor. Während der durchgeführten Vitrektomie konnte der epiretinale Teil der Membran entfernt und licht- und elektronenmikroskopisch untersucht werden. Ergebnisse: Die pigmentierte Membran erstreckte sich durch die Retina hindurch und bestand aus einem epi- und einem subretinalen Anteil. Die elektronenmikroskopische Untersuchung zeigte lockeres und straffes Bindegewebe, Blutkapillaren und zwei verschiedene Zelltypen, die aufgrund ihrer Morphologie als pigmentepithelähnlich und als fibroblastenähnlich eingeordnet wurden. Schlussfolgerungen: Aufgrund der ungewöhnlichen transretinalen Lokalisation, der Bilateralität und der zellulären Zusammensetzung der exzidierten Membran könnte die zurückliegende fokale Laserkoagulation, möglicherweise aufgrund fehlinterpretierter parafovealer Teleangiektasien, der Grund für die Pathologie sein.
Titel in ÜbersetzungBilateral pigmented epi- and submacular membrane
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftKlinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
Jahrgang225
Ausgabenummer3
Seiten (von - bis)240-242
Seitenumfang3
ISSN0023-2165
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 03.2008

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