Begutachtung der vorderen Kreuzbandruptur

J. Gille*, B. Kienast, C. Voigt, R. Oheim, A. P. Schulz, V. Grosser

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
1 Zitat (Scopus)

Abstract

Hintergrund
Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) ist die häufigste Bandruptur des Körpers, die eine Operation nach sich zieht. Die Gutachten zur Zusammenhangfrage führen immer wieder zu Reibungen zwischen ärztlichem Gutachter, auftraggebendem Träger der gesetzlichen oder privaten Unfallversicherung und Versichertem.

Methode
Die Kriterien zur Beurteilung des Ursachenzusammenhangs nach VKB-Ruptur werden vor dem Hintergrund von Daten des eigenen Patientengutes und der Literatur diskutiert. Hierbei werden die unterschiedlichen Kausalitätsbegriffe der gesetzlichen und privaten Unfallversicherung erläutert.

Ergebnisse
Die Bemessung der Leistung liegt im Rahmen der Begutachtung der gesetzlichen Unfallversicherung zumeist zwischen „unter 10–30 v. H.“. Die Einschätzung der Invalidität in der privaten Unfallversicherung beträgt häufig zwischen 1/10 bis 2/10 Beinwert, kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.
Titel in ÜbersetzungMedical appraisal of anterior cruciate ligament ruptures
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUnfallchirurg
Jahrgang116
Ausgabenummer3
Seiten (von - bis)238-245
Seitenumfang8
ISSN0177-5537
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.03.2013

Fingerprint

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