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Bedeutung der Late-onset-Form des adrenogenitalen Syndroms in der Kinderwunschbehandlung

V. Deckwart*, K. Diedrich, N. Bündgen, D. A. Beyer

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Kennzeichnend für die Late-onset-Form des adrenogenitalen Syndroms ist das Auftreten von Symptomen nach der Pubertät. Hierzu zählen der unerfüllte Kinderwunsch, Zyklusstörungen sowie Anzeichen einer Hyperandrogenämie mit Hirsutismus, Akne und Alopezie. Ursächlich ist in 95% der Fälle ein heterozygoter Enzymdefekt der 21-Hydroxylase, der zu einer vermehrten Bildung von Kortisol- und Androgenvorstufen führt. Laborchemische und molekulargenetische Tests führen zur Diagnosestellung.

Eine wichtige therapeutische Option bei Patientinnen mit Kinderwunsch ist die Gabe von Dexamethason. Stehen bei einer Patientin Symptome einer Hyperandrogenämie, wie z. B. Alopezie und Hirsutismus, im Vordergrund der Beschwerden, ist in den meisten Fällen die Gabe eines oralen Kontrazeptivums mit antiandrogener Gestagenkomponente ausreichend.
Titel in ÜbersetzungImpact of late-onset adrenal hyperplasia due to dehydroxylase deficiency on fertility
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGynakologische Endokrinologie
Jahrgang9
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)93-96
Seitenumfang4
ISSN1610-2894
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.05.2011

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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