Abstract
Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Erkrankungswahrscheinlichkeit für maligne Tumoren. Insbesondere bei Malignomen im Bauch- und Beckenbereich können der Beckenboden und die Kontinenzorgane therapiebedingt in ihrer Funktionalität eingeschränkt werden. Wichtige Behandlungssäulen sind die Onkochirurgie und die Radiotherapie mit hohem Alterationsrisiko, auch neurotoxische Medikamente können schädigen. In unserer auch durch verbesserte medizinische Versorgung und Behandlung zunehmend älter werdenden Gesellschaft leben immer mehr ältere Menschen mit Anspruch auf Erhalt der Sexualfunktion und eine hohe Lebensqualität nach Onkotherapie. Patientinnen mit onkologischen Erkrankungen bedürfen daher unserer besonderen Aufmerksamkeit. Ein systematisches Routineassessment dient der schnellen Problemfindung und -lösung. Chirurgische, medikamentöse, technische und innovative Therapieansätze der regenerativen Medizin können die Lebensqualität der bereits durch die Tumorerkrankung belasteten Patientinnen signifikant verbessern. Eine paradigmatisch veränderte Wahrnehmung dieser Patientinnen dient diesem Ziel.
| Titel in Übersetzung | Pelvic floor insufficiency and incontinence after oncosurgical interventions |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gynakologe |
| Jahrgang | 43 |
| Ausgabenummer | 8 |
| Seiten (von - bis) | 664-669 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0017-5994 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.08.2010 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Beckenbodeninsuffizienz und Inkontinenz nach onkochirurgischen Eingriffen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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