Audio-Motorische Integration beim Musizieren und ihr Einsatz in der neurologischen Rehabilitation

S. Schneider, E. Altenmueller, M. Bangert, Thomas Münte

Abstract

Um auf hohem Niveau zu musizieren, muss ein Klavierspieler komplexe Bewegungsprogramme mit höchster zeitlich-räumlicher Präzision unter auditiver Kontrolle abrufen können. Das Erlernen des Klavierspiels fuhrt schon nach drei Wochen zu zentralnervösen plastischen Adaptationen (Bangert & Altenmüller, 2003). So kommt es zu einer automatischen Kopplung der für die Sensomotorik und für das Hören zuständigen neuronalen Netzwerke (sensomotorisch-auditorische Ko-Repräsentation), deren Grundlage die synaptische Plastizität ist (Bangert et al., 2005). Aus der Einleitung
OriginalspracheDeutsch
TitelPrävention und Rehabilitation : Symposiumsbericht Bad Sassendorf 2006
Seitenumfang8
Herausgeber (Verlag)Sportverlag Strauß
Erscheinungsdatum2007
Seiten257-264
ISBN (Print)9783939390695
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2007

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

Zitieren