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Arterielle hypertonie bei patienten mit koronarer herzerkrankung

T. Graf, H. Schunkert*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die arterielle Hypertonie ist der häufigste und wichtigste Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK). Arterielle Hypertonie und KHK treten somit häufig koinzident auf und führen additiv nicht nur zu einer myokardialen Mikrozirkulationstörung, sondern über die permanente Drucküberlastung des Herzens sowie die KHK-bedingte Ischämie auch zu einer permanenten Schädigung des linksventrikulären Myokards. Therapeutisch ist sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärprävention eine gute Einstellung des systemischen Blutdrucks notwendig. Hier stehen nichtpharmakologische Maßnahmen an erster Stelle. Allerdings kann auf eine Medikation in der Regel nicht verzichtet werden, wobei Antihypertensiva in Kombination mit ASS und Statinen als sichere und in großen internationalen Studien erprobte Mono- und Kombinationspräparate für Patienten mit Hypertonie und KHK zur Verfügung stehen. Dabei sollte die genaue Einstellung auf Zielblutdruckwerte in Abhängigkeit vom Schweregrad der KHK erfolgen. Besondere Beachtung findet dabei der diastolische Blutdruck, der eine J-förmige Beziehung zu koronaren Endpunkten zeigt und bei Werten zwischen 70 und 90 mmHg optimal eingestellt ist.

Titel in ÜbersetzungArterial hypertension in patients with coronary artery disease
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftHerz
Jahrgang37
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)191-200
Seitenumfang10
ISSN0340-9937
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.03.2012

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

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DFG-Fachsystematik

  • 2.22-12 Kardiologie, Angiologie

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