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Anwendung der optischen kohärenztomographie (OCT) bei der darstellung von urothelerkrankungen der harnblase

D. Daniltchenko*, F. König, E. Lankenau, M. Sachs, G. Kristiansen, G. Huettmann, D. Schnorr

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Zielsetzung
Die optische Kohärenztomographie (OCT) hat in den letzten Jahren deutliche Forschritte gemacht. Mit hoher Auflösung kann die Schichtstruktur der Harnblase während der Zystoskopie dargestellt werden.

Material und Methoden
Die Eindringtiefe ins Gewebe ist mit der OCT auf etwa 2,5 mm begrenzt. Das Auflösungsvermögen liegt bei ca. 15 µm. 50 Patienten mit verschiedenen Erkrankungen der Blase wurden untersucht. Insgesamt wurden 488 OCT-Aufnahmen erstellt.

Ergebnisse
Hinsichtlich der gesunden Blasenwand konnte gezeigt werden, dass eine Differenzierung zwischen Urothel, Lamina propria und Muskel möglich ist. Zystitis und Metaplasien sind durch ein Verschwimmen der Schichtstruktur bzw. durch eine Verdickung des Epithels, maligne Areale durch eine Aufhebung der oben beschriebenen Gewebearchitektur gekennzeichnet.

Schlussfolgerung
Die OCT verbessert die Diagnostik flacher Läsionen des Urothels. Bei entsprechender technischer Umsetzung könnte sie in Zukunft für ein intraoperatives Staging genutzt werden.
Titel in ÜbersetzungUtilizing optical coherence tomography (OCT) for visualization of urothelial diseases of the urinary bladder
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftRadiologe
Jahrgang46
Ausgabenummer7
Seiten (von - bis)584-589
Seitenumfang6
ISSN0033-832X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 07.2006

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Biomedizintechnik

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