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Androgenproduzierende Tumoren

F. Hoellen*, F. Noack, J. Ribbat, K. Kelling, K. Diedrich, M. K. Bohlmann

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Ein Hyperandrogenismus findet sich bei 5–10% aller Frauen im reproduktionsfähigen Alter. Ergibt die klinische Untersuchung einen Hinweis auf eine sich rasch entwickelnde ausgeprägte Virilisierung, einen neu aufgetretenen Hirsutismus in der Postmenopause oder zeigt sich eine ausgeprägte Hyperandrogenämie, so besteht bis zum Beweis des Gegenteils Verdacht auf einen Tumor. Dementsprechend muss eine laborchemische Hormondiagnostik erfolgen. Bei fortbestehendem Tumorverdacht ermöglichen Stimulations- und Suppressionstests, transabdominale und vaginale Sonographie, CT, MRT und spezifische nuklearmedizinische Verfahren eine genaue Lokalisationsdiagnostik. Androgenproduzierende Tumoren sind selten und stellen für den Kliniker aufgrund ihrer Heterogenität eine diagnostische Herausforderung dar. Eine adäquate Therapie basiert auf einer exakten Lokalisationsdiagnostik und Tumorklassifizierung. Zudem setzt sie ein interdisziplinäres diagnostisches Vorgehen voraus. Der vorliegende Beitrag erläutert das diagnostische Vorgehen und gibt eine Übersicht über androgenproduzierende Tumoren.
Titel in ÜbersetzungAndrogen-producing tumors
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGynakologische Endokrinologie
Jahrgang9
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)109-116
Seitenumfang8
ISSN1610-2894
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.05.2011

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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