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Aktuelle muskuloskeletale Beschwerden bei peri-und postmenopausalen Frauen: Ergebnisse einer multizentrischen bevölkerungsepidemiologischen Studie

Angelica Raspe*, Christine Matthis, Ute von Domarus, Christa Scheidt-Nave, Klaus Abendroth, Walter Reisinger, Reinhard Ziegler, Heiner Raspe

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Im Rahmen einer europäischen Studie zur vertebralen. Osteoporose wurden 1991/92 4628 deutsche Einwohner aus Lübeck, Heidelberg, Jena und Ostberlin im Alter zwischen 50 und 79 Jahren postalisch u. a. zu rheumatischen Beschwerden “heute” befragt (geschichtete systematische Stichprobe). Von 4385 erreichbaren Personen schickten 3106 (71%) einen auswertbaren Fragebogen zurück 2348 (54%) folgten der Einlàdung zu einem ärztlichen Interview, in dem auch eine gynäkologische Anamnese erhoben wurde. Die Prävalenz von aktuellen Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Gelenkschmerzen ist bei Frauen konsistent in allen Altersgruppen (50–54, ..., 75–79 Jahre) höher als bei Männern. Bei den Teilnehmerinnen zeigt sich durchgängig ein Beschwerdenmaximum in dér Altersgruppe 55–64 Jahre. Von 1134 Frauen wurden 104 als prä/perimenopausal eingestuft. 1030 hatten seit wenigstens 13 Monaten keine Periode mehr erlebt und galten als postmenopausal. Der Menopausenstatus und die Dauer der Postmenopause wiesen keinen statistisch zu sichernden Zusammenhang mit der Häufigkeit der drei erfragten rheumatischen Beschwerden auf.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftSozial- und Präventivmedizin SPM
Jahrgang39
Ausgabenummer6
Seiten (von - bis)379-386
Seitenumfang8
ISSN0303-8408
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 11.1994

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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