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Adjuvante radio- und chemotherapie beim zervixkarzinom

G. Häinsgen*, J. Dunst

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Durch konsequentes Screening hat sich in den letzten Jahren in den Ländern der westlichen Welt sowohl die Inzidenz als auch die Mortalitätsrate für das invasive Zervixkarzinom verringert. Therapie der Wahl bei Zervixkarzinomen ist in den Stadien I B und II A die radikale Operation, in den höheren Stadien die primäre Strahlentherapie. Es bleibt aber die Feststellung, daß sich in den letzten Jahren die Behandlungsergebnisse nicht verbessert haben. Aus kleinen Studien ist bekannt, daß auch Zervixkarzinome auf eine Chemotherapie ansprechen. Die Resultate von fünf großen randomisierten Studien haben gezeigt, daß eine cisplatinhaltige Chemotherapie dann einen Überlebensvorteil für die Patientinnen mit invasivem Zervixkarzinom hatte, wenn diese simultan zur Strahlentherapie gegeben wurde.
Die Nebenwirkungen waren moderat und vorübergehend. Die Ergebnisse lassen die Schlußfolgerung zu, daß eine simultane Radiochemotherapie mit Cisplatin sowohl in der primären als auch in high-risk-Fällen in der adjuvanten Therapie eingesetzt werden sollte.
Titel in ÜbersetzungAdjuvant pelvic radiation and chemotherapy for cervical cancer
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZentralblatt fur Gynakologie
Jahrgang123
Ausgabenummer5
Seiten (von - bis)280-285
Seitenumfang6
ISSN0044-4197
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2001

UN SDGs

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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