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Adhärenz in der Psychopharmakologie: Psychotherapeutische Strategien zur Adhärenzförderung

R. Lencer*, D. Korn

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Wirksame und gut verträgliche Psychopharmaka stellen die Basis der Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen dar. Trotzdem liegen deren Adhärenzraten nach einem Jahr nur bei rund 50 %. Der Begriff Adhärenz betont die gemeinsame Verantwortung von Behandler und Patient für eine erfolgreiche Therapie. Die Gründe für Nicht-Adhärenz sind vielfältig und umfassen neben unzureichender Wirksamkeit und dem Auftreten von Nebenwirkungen der Psychopharmaka vor allem patientenspezifische Faktoren wie Selbststigmatisierung, fehlende soziale und familiäre Unterstützung, kognitive Defizite oder Substanzgebrauch. Zur Verbesserung der Adhärenz ist es für Behandler und Patient wichtig, alle Gründe, die für oder gegen eine Medikamenteneinnahme sprechen, zu verstehen, bevor eine gemeinsame Entscheidung über die psychopharmakologische Langzeitbehandlung getroffen wird. Eine positive Adhärenzeinstellung wird entscheidend dadurch geprägt, ob die Medikamenteneinnahme dem Patienten hilft, seine persönlichen Ziele zu erreichen.
Titel in ÜbersetzungAdherence to psychopharmacological treatment: Psychotherapeutic strategies to enhance adherence
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftNervenarzt
Jahrgang86
Ausgabenummer5
Seiten (von - bis)637-648
Seitenumfang12
ISSN0028-2804
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.05.2015

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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