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Öffnung der Blackbox Hochschullehre durch kollaborative Autoethnografie

Isabel Steinhardt, Angelika Thielsch, Michael Eichhorn, David Lohner, Jan Vanvinkenroye, Nadine Bernhard, Antje Goller, Maria Raili Noftz, Doris Ternes, Christian Johann Schmid, Ronny Röwert, Aline Bergert, Irina Gewinner, Maria Kondratjuk, Anita Sekyra

Abstract

Die Autoethnografie ermöglicht eine systematische Reflexion der eigenen Lehre und der eigenen Lehrpraktiken; vor allem durch die Bewusstmachung der Verschränkung von Struktur und Lehrperson (vgl. Reed-Danahay 2021). An ethnografische Ansätze (vgl. Breidenstein et al. 2020) anschließend, geht es bei der autoethnografischen Beforschung der Lehre darum, sich selbst in den Strukturen, Milieus und Praktiken zu identifizieren, die mit einer bestimmten Situation (zum Beispiel digitaler Lehre) verbunden sind. Besonders zielführend ist dabei die kollaborative Autoethnografie, da durch die Betrachtungen und den Austausch über individuelle Lehrpraktiken innerhalb einer Gruppe, die eigenen Wert-, Denk- und Handlungsschemata, das heißt die eigenen »Lehr-Habitus« (Schmid 2016: 14-57), infrage gestellt und dadurch implizites Wissen expliziert werden kann (vgl. Autor:innengruppe AEDiL 2021). Und um genau das zu tun, hat sich zu Beginn der Covid-19-Pandemie eine spontan selbstorganisierte und nicht über Drittmittel finanzierte Gruppe von Angehörigen mehrerer deutscher Hochschulen zum Projekt Autoethnographische Beforschung digitaler Lehre und deren Begleitung (AEDiL) zusammengeschlossen. Bevor die Entstehungsgeschichte, die Durchführung sowie Erkenntnispotenziale von AEDiL vorgestellt werden, widmet sich der folgende Abschnitt einführend der Methodologie der (kollaborativen) Autoethnografie.
OriginalspracheDeutsch
TitelEthnografie der Hochschule : Zur Erforschung universitärer Praxis
Seitenumfang20
Herausgeber (Verlag)transcript-Verl
Erscheinungsdatum03.08.2022
Seiten107-126
ISBN (Print)978-3-8376-5776-0
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 03.08.2022

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)

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