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Projektdaten

Projektbeschreibung

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Praxistransfer einer bereits evaluierten Intervention zur Reha-Nachsorge bei Brustkrebs (DRKS 00019017). Die Intervention mit einer App (ReNaApp) zielt auf eine eigenverantwortliche Nachsorge ab, die körperliche Aktivität bei Brustkrebspatientinnen langfristig steigern soll. Die Patientinnen durchlaufen eine onkologische Rehabilitation und erhalten als Intervention die Reha-Nachsorge mit der digitalen Applikation ReNaApp. Auf die Reha-Nachsorge sowie Nutzung der ReNaApp werden die Teilnehmerinnen im Reha-Verlauf strukturiert vorbereitet. Die ReNaApp dient dabei als digitales Bewegungstagebuch.
Im vorliegenden Projekt soll einerseits der Praxistransfer erprobt werden. Kliniken, die das Nachsorgekonzept noch nicht kennen, arbeiten sich selbstständig in das Nachsorgekonzept ein und implementieren die Intervention nur mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Studienmaterialien. Die zwei bis drei zusätzlichen Kliniken wenden das Nachsorgeprogramm bei jeweils 20 Rehabilitandinnen an.
Auf der anderen Seite sind Reha-Einrichtungen involviert, die bereits in der Interventionsstudie das Nachsorgekonzept kennenlernten und erprobten. Mit in diesen Kliniken rekrutierten Rehabilitandinnen (N=80) werden identifizierte Optimierungswünsche in Bezug auf die Implementierung/Umsetzung des Nachsorgekonzepts und die technische Weiterentwicklung der ReNaApp erprobt und evaluiert. Die Rehabilitandinnen füllen am Ende der Reha und zwie Monate nach der Entlassung einen Fragebogen aus. Zusätzlich finden Interviews mit Rehabilitandinnen und Mitarbeitenden sowie eine Fokusgruppe mit Vertreter*innen der Kliniken statt.
Ziel der Studie ist neben der technischen Weiterentwicklung der ReNaApp, die Optimierung der Nachsorgestrategie, Erprobung des Praxistransfers, Erstellung von Schulungsvideos und eines Transfermanuals. Entsprechend eines partizipativen Ansatzes werden Patientenvertreterinnen in allen Phasen der Studie involviert.

Einschlusskriterien: gesicherte Brustkrebs-Diagnose, weibliches Geschlecht, 18-65 Jahre, im Besitz eines Smartphones, ausreichende Deutschkenntnisse

Zielgrößen:
•Zufriedenheit und empfundener Nutzen mit den Nachsorgeelementen
•Bewertung der Nachsorge-App und die neuen Funktionen
•Bewertung veränderter Interventionsstrukturen
•körperliche Aktivität

Kooperationskliniken:
•AMEOS Rehaklinik Ratzeburg
•Klinik Graal-Müritz
•Strandklinik Boltenhagen Boltenhagen
•KMG Klinik Silbermühle Plau am
•Asklepiosklinik Nordseeklinik Westerland
Klinik Bad Oexen bad Oeynhausen•Asklepiosklinik Nordseeklinik Westerland 
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••Projektpartner
•UXMA GmbH & Co. KG

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.08.2430.09.26

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Mittelgeber

  • Bundesministerien und Bundesinstitutionen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)

DFG-Fachsystematik

  • 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
  • 2.22-14 Hämatologie, Onkologie

ASJC Scopus Fachgebiete

  • Rehabilitation
  • Lebensspannen- und Lebenslaufstudien
  • Onkologie

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.