Projektdaten
Projektbeschreibung
Im vorliegenden Projekt soll einerseits der Praxistransfer erprobt werden. Kliniken, die das Nachsorgekonzept noch nicht kennen, arbeiten sich selbstständig in das Nachsorgekonzept ein und implementieren die Intervention nur mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Studienmaterialien. Die zwei bis drei zusätzlichen Kliniken wenden das Nachsorgeprogramm bei jeweils 20 Rehabilitandinnen an.
Auf der anderen Seite sind Reha-Einrichtungen involviert, die bereits in der Interventionsstudie das Nachsorgekonzept kennenlernten und erprobten. Mit in diesen Kliniken rekrutierten Rehabilitandinnen (N=80) werden identifizierte Optimierungswünsche in Bezug auf die Implementierung/Umsetzung des Nachsorgekonzepts und die technische Weiterentwicklung der ReNaApp erprobt und evaluiert. Die Rehabilitandinnen füllen am Ende der Reha und zwie Monate nach der Entlassung einen Fragebogen aus. Zusätzlich finden Interviews mit Rehabilitandinnen und Mitarbeitenden sowie eine Fokusgruppe mit Vertreter*innen der Kliniken statt.
Ziel der Studie ist neben der technischen Weiterentwicklung der ReNaApp, die Optimierung der Nachsorgestrategie, Erprobung des Praxistransfers, Erstellung von Schulungsvideos und eines Transfermanuals. Entsprechend eines partizipativen Ansatzes werden Patientenvertreterinnen in allen Phasen der Studie involviert.
Einschlusskriterien: gesicherte Brustkrebs-Diagnose, weibliches Geschlecht, 18-65 Jahre, im Besitz eines Smartphones, ausreichende Deutschkenntnisse
Zielgrößen:
•Zufriedenheit und empfundener Nutzen mit den Nachsorgeelementen
•Bewertung der Nachsorge-App und die neuen Funktionen
•Bewertung veränderter Interventionsstrukturen
•körperliche Aktivität
Kooperationskliniken:
•AMEOS Rehaklinik Ratzeburg
•Klinik Graal-Müritz
•Strandklinik Boltenhagen Boltenhagen
•KMG Klinik Silbermühle Plau am
•Asklepiosklinik Nordseeklinik Westerland
Klinik Bad Oexen bad Oeynhausen•Asklepiosklinik Nordseeklinik Westerland
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••Projektpartner
•UXMA GmbH & Co. KG
Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund
| Status | Laufend |
|---|---|
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.08.24 → 30.09.26 |
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Mittelgeber
- Bundesministerien und Bundesinstitutionen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)
DFG-Fachsystematik
- 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
- 2.22-14 Hämatologie, Onkologie
ASJC Scopus Fachgebiete
- Rehabilitation
- Lebensspannen- und Lebenslaufstudien
- Onkologie
Fingerprint
Publikationen
- 1 Zeitschriftenaufsätze
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Evaluation einer bewegungsfördernden digitalen Reha-Nachsorge in der onkologischen Rehabilitation von Brustkrebspatientinnen
Rutsch, M., Hoffmann, A.-C., Steimann, M., Knauth, K., Fritsche-Huth, H., Doll, C., Brandes, I. & Deck, R., 2025, in: Pravention und Gesundheitsforderung.Publikation: Beiträge in Fachzeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › Begutachtung
Projekte
- 1 Abgeschlossen
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ReNaApp: Steigerung der Langzeiteffekte onkologischer Rehabilitation durch eine Nachsorge-App
Deck, R. (Projektleiter*in (PI)), Rutsch, M. (Beteiligte*r Wissenschaftler*in), Schrader, A. (Beteiligte*r Wissenschaftler*in), Jochems, N. (Beteiligte*r Wissenschaftler*in), Brandes, I. (Beteiligte*r Wissenschaftler*in) & Kohlmann , T. (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
15.07.19 → 30.04.24
Projekt: Projekte aus Bundesmitteln › DRV-Projekte (Deutsche Rentenversicherung)