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Bedeutung der allergen-spezifischen T-Zell-Reaktivität im Nabelschnurblut als Prädiktor für eine allergische Sensibilisierung

  • Kopp, Matthias Volkmar (Projektleiter*in (PI))
  • Kühr, Joachim (Beteiligte Person)

Projekt: DFG EinzelprojekteDFG Einzelförderungen (Sachbeihilfen)

Projektdaten

Projektbeschreibung

(Wortlaut des Antrags)Durch die Suche nach prädiktiven Parametern, die bereits zum Zeitpunkt der Geburt die Identifikation einer Atopie-gefährdeten Risikopopulationen erlauben, wird die Bedeutung der Reaktivität fetaler Nabelschnurblutzellen zunehmend besser verstanden. Bei Schwangeren kommt es physiologisch zu einer Verschiebung der T-Helferzellpopulation mit einer vermehrten Produktion der TH2-Zytokine (u.a. IL-4, IL-5, IL-10, IL-13) und einer verminderten Produktion der TH1-Zytokine (u.a. IFN-g). Hypothetisch wird angenommen, daß die Zytokinproduktion des Neugeborenen und damit auch das Sensibilisierungsrisiko unter dem Einfluß mütterlicher Zytokine steht. Dies soll prospektiv in einer Population von 200 Familien (140 mit Atopiebelastung) untersucht werden. Dazu wird die in-vitro Zytokinproduktion (IL-4, IL-5, IL-10, IL-13, IFN-g) mononukleärer Zellen der Schwangeren zu drei Untersuchungszeitpunkten (18.-22. [T1], 28.-32. Schwangerschaftswoche [T2] und Geburt [T3]) und des Neugeborenen (Nabelschnurblutprobe [T3]) nach unspezifischer (PHA) und spezifischer (Betalactoglobulin, Hausstaubmilbenallergen Der p1) Stimulation mittels ELISA und Durchflußzytometrie quantifiziert. Die Atopie-Entwicklung wird im Alter von 18 Monaten anhand klinischer Manifestationen allergischer Störungen und der Produktion spezifischer IgE-Antikörper untersucht. Zur Erfassung anderer Einflüsse werden gemessen: Sensibilisierungsstatus der Eltern (sIgE), Hausstaubmilbenexposition (T2), Cotininkonzentration im Urin der Mutter (T2, T3), Progesteronspiegel der Mutter (T1-T3), Primärproliferation mononukleärer Zellen im Nabelschnurblut und mütterlichem Blut (T3), Nabelschnur-IgE. Die Antragsteller erwarten eine verbesserte Einschätzung über die materno-fetale Interaktion bei der Ausprägung der Zytokinproduktion des Neugeborenen und deren Bedeutung für die spätere spezifische IgE-Immunantwort.
Statusabgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.0031.12.03

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Mittelgeber

  • DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Infektion und Entzündung - Zentrum für Infektions- und Entzündungsforschung Lübeck (ZIEL)

DFG-Fachsystematik

  • 2.22-20 Kinder- und Jugendmedizin

ASJC Scopus Fachgebiete

  • Immunologie und Allergologie