FOR 2488, Teilprojekt: Mendelscher Randomisierung und Pfadmodellen, um Kausalität für Bewegungsstörungen mit reduzierter Penetranz abzuleiten

Projekt: DFG-ProjekteDFG-Verbundforschung: Forschergruppen/ Klinische Forschergruppen

Projektdetails

Projektbeschreibung

Mendelsche Randomisierung (MR) und Pfadmodelle sind Standardmodelle zur kausalen Inferenz, die allerdings einer Reihe von Modellannahmen unterliegen. In diesem Projekt P8 werden wir die Gültigkeit von MR und Pfadmodellen bei Erkrankungen mit reduzierter Penetranz, in erweiterten Stammbäumen und bei Vorliegen einer Bestimmungsgrenze untersuchen. Insbesondere werden wir diese Verfahren in verschiedenen Projekten innerhalb der Forschergruppe anwenden. Wir werden hierfür statistische Modelle und Implementierungen mit multiplen Regressionsgleichungen wie Verallgemeinerten Schätzgleichungen für die Verwendung verschiedener Linkfunktionen erweitern. Wir werden Software zur Simulation von erweiterten Stammbäumen weiter entwickeln. Speziell werden wir die Software auf binäre Endpunkte erweitern, die über Penetranzen definiert werden, mehrere Variablenebenen, Einfluss von Umweltvariablen und Stammbäume mit einem Probanden. Gültigkeit, Macht, Verzerrung, Überdeckung und die Fähigkeit, das korrekte kausale Modell zu identifizieren, wird in Monte-Carlo Simulationsstudien unter Verwendung verschiedener Software-Pakete untersucht werden. Die Ziele des Projekts schließen folgende Untersuchungen ein: Validität des linearen Wahrscheinlichkeitsmodells bei Pfadmodellen (Zielsetzung 1), Kombination verschiedener Linkfunktionen bei Pfadmodellen (Zielsetzung 2), MR und Pfadmodelle bei erweiterten Stammbäumen (Zielsetzung 3) sowie Bestimmungsgrenzen (Zielsetzung 4) und die Anwendung von Ansätzen zur kausalen Modell auf Projekte der Forschergruppe (Zielsetzung 5). Eine spezielle Anwendung ist die Identifikation neuer Gene mittels MR mit trans eQTLs unter Verwendung von Daten der CHRIS Kohorte.
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.16 → …

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  • SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Querschnittsbereich: Medizinische Genetik

DFG-Fachsystematik

  • 206-06 Molekulare und Zelluläre Neurologie und Neuropathologie