Projektdaten
Projektbeschreibung
Hintergrund: Das Post-COVID-Syndrom geht mit vielfältigen und teils langanhaltenden gesundheitlichen Beschwerden nach durchlebter SARS-CoV-2-Infektion einher, die die berufliche Teilhabe beeinträchtigen können. Eine multimodale Post-COVID-Rehabilitation kann physische und psychische Einschränkungen lindern. Allerdings benötigen einige Betroffene aufgrund persistierender Symptome wie Fatigue und kognitiver Beeinträchtigungen weitere Unterstützung, um erfolgreich an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Bislang fehlen wissenschaftlich evaluierte Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung nach einer Post-COVID-Rehabilitation. Unsere clusterrandomisierte kontrollierte Machbarkeitsstudie prüft die Durchführung und Wirksamkeit einer ambulanten, berufsorientierten Intervention zur Unterstützung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit Post-COVID-Syndrom bei der Rückkehr in Arbeit.
Methoden: Eingeschlossen werden Personen mit abgeschlossener Post-COVID-Rehabilitation, vorhandenem Arbeitsplatz und einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit für die kommenden sechs Monate. Die Studienteilnehmenden werden in sechs Rehabilitationseinrichtungen rekrutiert und je nach Rehabilitationsbeginn zufällig der neuartigen Maßnahme oder einer Kontrollgruppe zugewiesen, die Maßnahmen der Regelversorgung in Anspruch nehmen kann. Primäres Zielkriterium ist die subjektive Arbeitsfähigkeit (Work Ability Score; 0 bis 10 Punkte) 18 Monate nach Abschluss der Post-COVID-Rehabilitation. Zudem erheben wir berufs- und gesundheitsbezogene Zielkriterien sowie Merkmale der Intervention. Die Datenerhebung erfolgt mittels Fragebögen zum Studieneinschluss sowie nach 12 und 18 Monaten. Ergänzend werden Daten zur Post-COVID-Rehabilitation, Rekrutierung und Interventionsdurchführung erfasst sowie qualitative Interviews mit Teilnehmenden der Interventionsgruppe durchgeführt.
Methoden: Eingeschlossen werden Personen mit abgeschlossener Post-COVID-Rehabilitation, vorhandenem Arbeitsplatz und einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit für die kommenden sechs Monate. Die Studienteilnehmenden werden in sechs Rehabilitationseinrichtungen rekrutiert und je nach Rehabilitationsbeginn zufällig der neuartigen Maßnahme oder einer Kontrollgruppe zugewiesen, die Maßnahmen der Regelversorgung in Anspruch nehmen kann. Primäres Zielkriterium ist die subjektive Arbeitsfähigkeit (Work Ability Score; 0 bis 10 Punkte) 18 Monate nach Abschluss der Post-COVID-Rehabilitation. Zudem erheben wir berufs- und gesundheitsbezogene Zielkriterien sowie Merkmale der Intervention. Die Datenerhebung erfolgt mittels Fragebögen zum Studieneinschluss sowie nach 12 und 18 Monaten. Ergänzend werden Daten zur Post-COVID-Rehabilitation, Rekrutierung und Interventionsdurchführung erfasst sowie qualitative Interviews mit Teilnehmenden der Interventionsgruppe durchgeführt.
| Status | Laufend |
|---|---|
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.01.25 → 31.12.27 |
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
-
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Mittelgeber
- Bundesministerien und Bundesinstitutionen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)
DFG-Fachsystematik
- 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
Forschung zum Coronavirus
- Forschung zu SARS-CoV-2 / COVID-19
ASJC Scopus Fachgebiete
- Gesundheit (Sozialwissenschaften)
- Rehabilitation
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.