Projektdaten
Projektbeschreibung
Hintergrund: Studien legen nahe, dass Behandlungsansätze, die sowohl eine klinische Intervention als auch eine Arbeitsplatzintervention am realen Arbeitsplatz kombinieren (z. B. das Training relevanter Anforderungen am eigenen Arbeitsplatz), im Vergleich zum üblichen Vorgehen die Zeit bis zur Rückkehr in die Arbeit sowie die Arbeitsunfähigkeitszeiten bei Personen mit Muskel-Skelett-Erkrankungen verkürzen können. Für das deutsche Gesundheitssystem fehlen hierzu bislang jedoch belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse. Unsere Studie vergleicht eine MBOR, die das Arbeitsplatztraining am eigenen Arbeitsplatz durchführt, mit einer MBOR die das Arbeitsplatztraining herkömmlich in Präsenz umsetzt.
Methoden: Die Studie wird als multizentrische randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt. Teilnehmende werden in sieben ambulanten Rehabilitationseinrichtungen rekrutiert. Wir schließen 18- bis 65-jährige Rehabilitand*innen mit Muskel-Skelett-Erkrankungen (M00 bis M99, allgemeines Antragsverfahren), vorhandenem Arbeitsplatz und berufsbezogenem Behandlungsbedarf ein. Wir befragen die Rehabilitand*innen zu vier Messzeitpunkten mittels schriftlicher Fragebögen (vor dem Arbeitsplatztraining, am Ende der Rehabilitation sowie 3 und 12 Monate nach Ende der Rehabilitation). Ergänzend werden leitfadengestützte Interviews mit Rehabilitand*innen, dem Fachpersonal der Rehabilitationseinrichtungen und Arbeitgebern durchgeführt. Als primäres Zielkriterium vergleicht die Studie die Arbeitsunfähigkeitszeiten. Sekundäre Zielkriterien adressieren Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und weitere patientenberichtete Zielkriterien.
Methoden: Die Studie wird als multizentrische randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt. Teilnehmende werden in sieben ambulanten Rehabilitationseinrichtungen rekrutiert. Wir schließen 18- bis 65-jährige Rehabilitand*innen mit Muskel-Skelett-Erkrankungen (M00 bis M99, allgemeines Antragsverfahren), vorhandenem Arbeitsplatz und berufsbezogenem Behandlungsbedarf ein. Wir befragen die Rehabilitand*innen zu vier Messzeitpunkten mittels schriftlicher Fragebögen (vor dem Arbeitsplatztraining, am Ende der Rehabilitation sowie 3 und 12 Monate nach Ende der Rehabilitation). Ergänzend werden leitfadengestützte Interviews mit Rehabilitand*innen, dem Fachpersonal der Rehabilitationseinrichtungen und Arbeitgebern durchgeführt. Als primäres Zielkriterium vergleicht die Studie die Arbeitsunfähigkeitszeiten. Sekundäre Zielkriterien adressieren Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und weitere patientenberichtete Zielkriterien.
| Akronym | REAL |
|---|---|
| Status | Laufend |
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.03.26 → 28.02.29 |
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Mittelgeber
- Bundesministerien und Bundesinstitutionen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)
DFG-Fachsystematik
- 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
ASJC Scopus Fachgebiete
- Orthopädie und Sportmedizin
- Gesundheit (Sozialwissenschaften)
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.