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MoNoPol-Sleep: Multi-modale, nicht-pharmakologische Intervention bei Schlafproblemen von Pflegeheimbewohnern und -bewohnerinnen mit Demenz: eine cluster-randomisierte explorative Studie, Teilprojekt Lübeck

  • Köpke, Sascha (Sprecher*in)
  • Balzer, Katrin (Projektleiter*in (PI))
  • Kühn, Anja (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • Eggers, Daniela (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • Bartmann, Natascha (Projektleiter*in (PI))
  • Wilfling, Denise (Projektleiter*in (PI))

Projekt: Projekte aus Bundesmitteln › Projekte aus Bundesmitteln: BMFTR (Forschung, Technologie und Raumfahrt)

Projektdaten

Projektbeschreibung

Weil der Tag- / Nachtrhythmus aus dem Lot gerät, haben Menschen mit Demenz häufig Schlafstörungen. Die Betroffenen selbst, aber auch die Angehörigen und Pflegenden leiden häufig sehr unter der Rast- und Schlaflosigkeit und der nächtlichen Verwirrung. Für gute Schlafqualität zu sorgen, stellt Pflegeheime vor große Herausforderungen. Bisher fehlen wirksame und praktikable Maßnahmen, um Menschen mit Demenz einen guten Schlaf zu ermöglichen.

Häufig werden Medikamente wie Schlafmittel und Psychopharmaka eingesetzt, die jedoch größtenteils unwirksam, ja sogar schädlich sind. Darum braucht es dringend Maßnahmen, die bei den Betroffenen selbst ansetzen, aber auch eine verbesserte Situation in den Einrichtungen selbst schaffen.

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In einem gemeinsamen Projekt der Universität zu Lübeck, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Witten wird nun in den nächsten zwei Jahren ein nicht-medikamentöses Maßnahmenpaket zur Vermeidung von Schlafproblemen bei Menschen mit Demenz in Pflegeheimen entwickelt und in einer kontrollierten Studie auf Angemessenheit und Wirksamkeit untersucht. Zum Paket gehören zum Beispiel individuelle bewohnerbezogene Maßnahmen zur Nachtpflege, wie individuelle Schlafroutinen, eine schlaffördernde Anpassung der Umgebung, wie die Vermeidung von nächtlichem Licht und Lärm, sowie eine aktive Tagesgestaltung, wie die Teilnahme an unterschiedlichen körperlichen und sozialen Aktivitäten.
Statusabgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.04.18 → 31.12.21

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Mittelgeber

  • Bundesministerien und Bundesinstitutionen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)

DFG-Fachsystematik

  • 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
  • 2.22-09 Pharmakologie

ASJC Scopus Fachgebiete

  • Führung und Management
  • Gesundheit (Sozialwissenschaften)
  • Allgemeine Gesundheitsberufe

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.