Modulation der Neuroinflammatiion durch neue endotheliale GPCRs

Projekt: DFG-ProjekteDFG Einzelförderungen

Projektdetails

Projektbeschreibung

G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) vermitteln die intrazellulären Effekte einer Vielzahl von systemischen und lokalen Mediatoren und modulieren dadurch die Funktion der Endothelzellen (EC). In dem Projekt wollen wir die Rolle von drei GPCRs untersuchen, die bisher nicht in die EC-Biologie involviert waren: zwei Orphan-GPCRs, GPRC5B und GPR153, und den GPCR für kurzkettige Fettsäurerezeptor HCA2. Alle drei GPCRs sind in der Blut-Hirn-Schranke als Reaktion auf Entzündungen hochreguliert, und vorläufige Daten zeigen, dass ihre genetische Inaktivierung die EC-Schrankenfunktion für Leukozyten und humorale Faktoren verändert. Mit Hilfe von Tamoxifen-induzierbaren, EC-spezifischen Knockout-Mäusen werden wir die in-vivo-Funktion dieser neuartigen GPCRs bei autoimmunen und ischämischen Neuroinflammationen analysieren und die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen charakterisieren.
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.2131.12.25

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  • SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

DFG-Fachsystematik

  • 206-05 Experimentelle Modelle zum Verständnis von Erkrankungen des Nervensystems