Mechanismen inhibitorischer und stimulatorischer Steroidwirkungen auf gonadotrope Hypophysenzellen

  • Ortmann, Olaf (Projektleiter*in (PI))
  • Weiß, Jürgen (Beteiligte Person)

Projekt: DFG-ProjekteDFG Einzelförderungen

Projektdetails

Projektbeschreibung

Ovarielle Steroide sind essentielle Modulatoren der basalen und Gonadotropin-releasing Hormon (GnRH)-induzierten Gonadotropinsekretion. Die Steroideffekte auf die stimulierte Sekretion von luteinisierendem Hormon (LH) beruhen auf einer Beeinflussung verschiedener Komponenten des GnRH-Signaltransduktionssystems, wobei Ca 2+ die wichtigste Rolle spielt. Es liegen Hinweise dafür vor, dass die Steroidwirkungen unabhängig von Effekten auf dieses System operant sind. Als Kandidaten für inhibitorische bzw. stimulatorische Modulatioren der LH-Sekretion haben wir Testosteron und Östradiol gewählt. Es wird zunächst geprüft, ob die Steroideffekte unabhängig von der Modulation GnRH-induzierter Änderungen der intrazellulären Ca2+-Konzentration auftreten. Danach werden wir klären, inwieweit die Beeinflussung des sezernierbaren Gonadotropinpools in die Mechanismen der Steroidwirkungen involviert ist. Um zu prüfen, ob Steroide die terminalen Schritte der Sektretion beeinflussen können, sollen die Wirkungen von Testosteron und Östradiol auf die Expression verschiedener Exozytoseproteine untersucht werden.
Statusabgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.0031.12.03

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  • SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Lübeck Integrated Oncology Network (LION)
  • Zentren: Universitäres Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH)

DFG-Fachsystematik

  • 205-21 Gynäkologie und Geburtshilfe