Projektdaten
Projektbeschreibung
Hintergrund: Eine zentrale Herausforderung sozialer Sicherungssysteme ist die Vermeidung eines gesundheitsbedingten, vorzeitigen Erwerbsausstiegs, um Teilhabechancen zu sichern. Betroffenen stehen zur Bewältigung dieser Herausforderung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) zur Verfügung. Im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung liegen diese Leistungen überwiegend in der Verantwortung der Deutschen Rentenversicherung. Das verfügbare Leistungsspektrum von LTA ist vielfältig und umfasst Leistungen an den Arbeitgeber (Eingliederungszuschüsse), Leistungen zur Erhaltung/Erlangung eines Arbeitsplatzes durch Hilfsmittel oder Anpassungen sowie berufliche Bildungsleistungen (Teil- oder Vollqualifizierungen und Integrationsleistungen). Oftmals ist das Versorgungsgeschehen durch einen Maßnahmenmix und Ketten aufeinander aufbauender Leistungen gekennzeichnet. Die Evidenz zum Nutzen von LTA und spezifischen Leistungsketten ist bislang gering. Zudem gibt es nur wenige Analysen, die Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme von LTA prüften. Ziel unseres Forschungsvorhabens ist die Analyse der Teilhabeeffekte von LTA und spezifischen Leistungsketten sowie die Analyse von Determinanten der Inanspruchnahme.
Methoden: Für die Analysen berücksichtigen wir Personen mit abgeschlossener medizinischer Rehabilitation und vergleichen die Ergebnisse von Personen mit LTA und vergleichbaren Personen ohne Inanspruchnahme von LTA. Die Fragestellungen werden anhand einer Sekundärdatenanalyse mit Daten der Reha-Statistik-Datenbasis (RSD) der Deutschen Rentenversicherung beantwortet. Primäres Zielkriterium ist die Rate erwerbsminderungsbedingter Rentenzugänge. Sekundäre Zielkriterien umfassen Entgelt und die Bezugsdauer von Transferleistungen sowie eine stabile sozialversicherungs-pflichtige Beschäftigung. Wir berücksichtigen einen Nacherhebungszeitraum von mindestens 60 Monaten nach Abschluss der medizinischen Rehabilitation. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens erweitern die bisherige Evidenz zum Nutzen von LTA anhand einer für Versicherte der Deutschen Rentenversicherung repräsentativen Datenbasis und können genutzt werden, um evidenzbasierte Entscheidungen in der Auswahl und Steuerung von Leistungen zu treffen.
Methoden: Für die Analysen berücksichtigen wir Personen mit abgeschlossener medizinischer Rehabilitation und vergleichen die Ergebnisse von Personen mit LTA und vergleichbaren Personen ohne Inanspruchnahme von LTA. Die Fragestellungen werden anhand einer Sekundärdatenanalyse mit Daten der Reha-Statistik-Datenbasis (RSD) der Deutschen Rentenversicherung beantwortet. Primäres Zielkriterium ist die Rate erwerbsminderungsbedingter Rentenzugänge. Sekundäre Zielkriterien umfassen Entgelt und die Bezugsdauer von Transferleistungen sowie eine stabile sozialversicherungs-pflichtige Beschäftigung. Wir berücksichtigen einen Nacherhebungszeitraum von mindestens 60 Monaten nach Abschluss der medizinischen Rehabilitation. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens erweitern die bisherige Evidenz zum Nutzen von LTA anhand einer für Versicherte der Deutschen Rentenversicherung repräsentativen Datenbasis und können genutzt werden, um evidenzbasierte Entscheidungen in der Auswahl und Steuerung von Leistungen zu treffen.
| Status | Laufend |
|---|---|
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.01.25 → 31.12.26 |
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
-
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Mittelgeber
- Bundesministerien und Bundesinstitutionen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)
DFG-Fachsystematik
- 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
ASJC Scopus Fachgebiete
- Gesundheit (Sozialwissenschaften)
- Rehabilitation
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.