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Angeborene Immunität bei Leishmaniose

  • Laskay, Tamas (Projektleiter*in (PI))
  • Ritter, Uwe (Projektleiter*in (PI))
  • van Zandbergen, Ger (Projektleiter*in (PI))
  • Aseffa, Abraham (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)

Projekt: DFG EinzelprojekteDFG Einzelförderungen (Sachbeihilfen)

Projektdaten

Projektbeschreibung

Leishmania-Parasiten verursachen in Äthiopien lebensbedrohliche Krankheiten. Typisch für die Krankheit ist der stark polarisierte klinische Verlauf, d. h. die lokalisierte (LCL) und disseminierte (DCL) Form der kutanen Leishmaniose sowie die viszerale Leishmaniose (VL). Sowohl die kutane als auch die viszerale Leishmaniose sind in Äthiopien endemisch. Im Gegensatz zur intensiven Erforschung adaptiver Immunantworten ist das Wissen über die angeborene Immunantwort auf Leishmania-Parasiten überraschend spärlich. Da angeborene Immunantworten jedoch nicht nur für eine effektive frühe Abwehr unerlässlich sind, sondern auch die Entwicklung adaptiver Immunantworten prägen, ist das Verständnis der durch den Erreger verursachten angeborenen Immundefekte für die Bekämpfung der Krankheit und die Entwicklung von Immuninterventionsstrategien von entscheidender Bedeutung. Da eine Leishmania-Infektion nicht zu einer allgemeinen Immunschwäche oder Immunhyporesistenz führt, gehen wir davon aus, dass Leishmania-Parasiten nur diejenigen angeborenen Immunfunktionen angreifen, die für das Überleben der Parasiten schädlich sind. Ziel der Studie in der ersten Förderperiode wird es sein, diese Zielfunktionen zu identifizieren.
Wir erwarten, parasitenbedingte Funktionsstörungen von Neutrophilen, NK-Zellen, Makrophagenvorläuferzellen und dendritischen Zellsubtypen (DC) zu identifizieren, die mit Art und Schwere der Erkrankung korrelieren. Das Projekt wird in Zusammenarbeit zwischen äthiopischen und deutschen Wissenschaftlern durchgeführt, indem wir fundiertes Wissen und Expertise austauschen. Die Zusammenarbeit stärkt den Kapazitätsaufbau in Äthiopien und bietet deutschen Wissenschaftlern hervorragende Möglichkeiten für die Forschung in den Bereichen Tropenmedizin und Humanimmunologie.
Statusabgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.1031.12.16

Partner

  • Universität Regensburg (Co-PI) (Leitung)
  • Armauer Hansen Research Institute (Beteiligte Person)

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Mittelgeber

  • DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Infektion und Entzündung - Zentrum für Infektions- und Entzündungsforschung Lübeck (ZIEL)

DFG-Fachsystematik

  • 2.21-05 Immunologie

ASJC Scopus Fachgebiete

  • Immunologie
  • Parasitologie

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.