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IMMME - IMMME - Aufklärung der immunologischen Pathomechanismen des postinfektiösen Chronischen Fatigue Syndroms (ME/CFS) - Regulatorische Autoantikörper in der Immunzell- und Vaskulärdysregulation: Biomarker in ME/CFS Subentitäten and Therapieansprechen, Teilprojekt: Regulatorische Autoantikörper in der Immunzell- und Vaskulärdysregulation: Biomarker in ME/CFS Subentitäten and Therapieansprechen

Projekt: Projekte aus BundesmittelnProjekte aus Bundesmitteln: BMFTR (Forschung, Technologie und Raumfahrt)

Projektdaten

Projektbeschreibung

Im Verbundprojekt IMMME wird an der Aufklärung der immunologischen Pathomechanismen des postinfektiösen Chronischen Fatigue Syndroms (ME/CFS) geforscht. ME/CFS ist eine komplexe, stark einschränkende Erkrankung, die meist durch Infektionen, unter anderem mit EBV oder SARS-CoV-2, ausgelöst wird. Während die Ursache noch ungelöst ist, bekräftigen neue Studien das Konzept einer niederschwelligen chronischen Entzündung und Autoimmunität als wichtige Pathomechanismen beim Post-COVID-Syndrom (PCS) und ME/CFS. In der ersten Förderphase des IMMME-Verbunds konnte bereits gezeigt werden, dass Antikörper der Patientinnen und Patienten zelluläre Prozesse beeinflussen, darunter Entzündungsreaktionen, unter anderem in Monozyten. Außerdem konnten neue Autoantikörper identifiziert werden, die sich gegen Arginin-reiche neuronale Proteine und G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR) richten und mit der Symptomschwere in Verbindung stehen. Des Weiteren wurde ein Entzündungsmuster in Immunzellen gefunden, das dem Muster anderer Autoimmunerkrankungen ähnelt und sich nach Schweregrad der Erkrankung unterscheidet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird an der Universität Lübeck in der zweiten Förderperiode die Validierung von Biomarkern, welche in der Pathogenese verschiedener Manifestation bei ME/CFS von Bedeutung sind, angestrebt. Weiterhin wird die Identifizierung ME/CFS spezifischer Biomarker fortgesetzt, um hierdurch Aussagen über ein zukünftiges Therapieansprechen zu ermöglichen. Darüber hinaus steht die Untersuchung der Autoantikörper-vermittelten Monozyten-Dysregulation und deren Auswirkung auf die Blutgefäße sowie die Ermittlung zielgerichteter therapeutischer Interventionen im Fokus. Diese Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag für ein besseres Verständnis des Pathomechanismus von ME/CFS und bilden die Basis für die Entwicklung von Biomarkern und therapeutischen Ansätzen.
Statusabgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.08.2230.09.25

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Mittelgeber

  • Bundesministerien und Bundesinstitutionen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Infektion und Entzündung - Zentrum für Infektions- und Entzündungsforschung Lübeck (ZIEL)

DFG-Fachsystematik

  • 2.21-05 Immunologie
  • 2.22-18 Rheumatologie

KDSF-Klassifikation für Forschungsfelder

  • 841 - Prävention von Krankheiten
  • 530 - Therapie und Heilung

ASJC Scopus Fachgebiete

  • Immunologie

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.