Durch die Einrichtung des FLEXLAB-Raumlabors im COPICOH Health Lab der Universität zu Lübeck soll die Erprobung des Zusammenspiels von didaktisch-methodischen Anforderungen sowie architektonischen, technischen und sonstigen ambienten Merkmalen der sogenannten Skills Labs vor der Implementierung neuer, digital unterstützter Skills Trainings-Konzepte erleichtert werden. Dies soll die Implementierung in den Routinebetrieb fördern, indem Umsetzungshemmnisse vorab erkannt und behoben werden. Im Rahmen dieses Projektes soll die Nutzung des FLEXLAB-Raumlabors exemplarisch für das Skills Training im dualen Bachelorstudiengang Pflege und Bachelor Hebammenwissenschaften erprobt und evaluiert werden.
Das Projekt wird auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie durchgeführt. Hierbei ist die Analyse der Bedarfe (Anschaffung von Mobiliar, Attrappen, digitale Lehrmedien, etc.) im Fokus. Die zuvor ermittelten Bedarfe werden gemeinsam in partizipativen Workshops mit Studierenden und Lehrenden der Pflege- und Hebammenstudiengängen benutzerzentriert spezifiziert, um gemeinsam modulare, ambiente und technische Möbel und Systeme für das Health Lab zu identifizieren. Nach der finalen architektonischen Gestaltung des FLEXLAB-Raumlabors wird das Raumkonzept evaluiert. Dies erfolgt mittels einer pragmatischen randomisiert kontrollierten Studie (RCT) durch quantitative und qualitative Datenerhebungen.
Hierzu soll durch standardisierte Beobachtungen des Skills Trainings als Vorbereitung der OSCE (objective structured clinical examination) der Pflege- und Hebammenstudierenden der Universität zu Lübeck eine Analyse mit dem Fokus der Durchführbarkeit des Skills Trainings nach dem neuen methodisch-didaktischen Konzept erfolgen. Zusätzlich werden quantitative Daten zur Zufriedenheit des Skills Trainings und zur subjektiv wahrgenommenen Handlungssicherheit mit Hilfe von Kurzfragebögen (T1-T3, zzgl. Baselineerhebung) erhoben. Des Weiteren werden sowohl mit Studierenden der Pflege- und Hebammenwissenschaften als auch mit den im Skills Lab lehrenden Personen der Universität zu Lübeck Fokusgruppen am Ende des Moduls durchgeführt.
| Status | abgeschlossen |
|---|
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.07.22 → 31.12.23 |
|---|
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur