Projektdaten
Projektbeschreibung
Die multizentrische SurvAge-Studie beschäftigt sich mit Spät- und Langzeitauswirkungen einer Krebserkrankung sowie biopsychosozialen Risikofaktoren und Versorgungsbedarfen älterer Krebsüberlebender. Die Studie strebt an, auf Basis einer großen Kohorte älterer Krebsüberlebender und Vergleichsgruppen aus der allgemeinen Bevölkerung evidenzbasierte Empfehlungen für die Versorgungsplanung zu formulieren und damit die Versorgungslücke in der Betreuung älterer Krebsüberlebender zu schließen.
Die Studie ist in vier Arbeitspakete (WP) aufgeteilt:
WP 1 - Erhebung und Auswertung von quantitativen Daten Langzeitüberlebender zur biopsychosozialen Belastung und zum Versorgungsbedarf
WP 2 - qualitative Interviews, um Coping-Strategien und besondere Herausforderungen von Langzeitüberlebenden zu identifizieren (Teilgruppe aus WP 1)
WP 3 - Vergleich der erhobenen Daten von Langzeitüberlebenden mit bereits erhobenen Daten aus der Allgemeinbevölkerung
WP 4 - Ableitung evidenzbasierter Empfehlungen mittels Konsensusprozess und Expertenbefragung (Delphi-Verfahren)
Das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck ist vorrangig in WP 1 und in WP 3 beteiligt. Die Krebsüberlebenden sind zum Studienzeitpunkt zwischen 65 und 85 Jahren alt, und ihre Diagnose liegt maximal 20 Jahre zurück. Insgesamt werden 14.000 Personen über das Krebsregister Schleswig-Holstein identifiziert und postalisch zur Studie eingeladen. In diesem Studienteil sollen Prävalenz und Art der physischen und psychosozialen Langzeit- und Spätfolgen erhoben werden, darunter Schmerz, Depression, Angst, soziale Netzwerke und Alltagsfähigkeiten. Auch Risikofaktoren (z. B. Multimorbidität) und Lebensqualität werden untersucht. Im Laufe der Studie werden diese Ergebnisse mit der Allgemeinbevölkerung verglichen.
Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.
Die Studie ist in vier Arbeitspakete (WP) aufgeteilt:
WP 1 - Erhebung und Auswertung von quantitativen Daten Langzeitüberlebender zur biopsychosozialen Belastung und zum Versorgungsbedarf
WP 2 - qualitative Interviews, um Coping-Strategien und besondere Herausforderungen von Langzeitüberlebenden zu identifizieren (Teilgruppe aus WP 1)
WP 3 - Vergleich der erhobenen Daten von Langzeitüberlebenden mit bereits erhobenen Daten aus der Allgemeinbevölkerung
WP 4 - Ableitung evidenzbasierter Empfehlungen mittels Konsensusprozess und Expertenbefragung (Delphi-Verfahren)
Das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck ist vorrangig in WP 1 und in WP 3 beteiligt. Die Krebsüberlebenden sind zum Studienzeitpunkt zwischen 65 und 85 Jahren alt, und ihre Diagnose liegt maximal 20 Jahre zurück. Insgesamt werden 14.000 Personen über das Krebsregister Schleswig-Holstein identifiziert und postalisch zur Studie eingeladen. In diesem Studienteil sollen Prävalenz und Art der physischen und psychosozialen Langzeit- und Spätfolgen erhoben werden, darunter Schmerz, Depression, Angst, soziale Netzwerke und Alltagsfähigkeiten. Auch Risikofaktoren (z. B. Multimorbidität) und Lebensqualität werden untersucht. Im Laufe der Studie werden diese Ergebnisse mit der Allgemeinbevölkerung verglichen.
Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.
| Kurztitel | SurvAge |
|---|---|
| Akronym | SurvAge |
| Status | Laufend |
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.01.25 → 31.12.27 |
Partner
- LIFE - Leipzig Research Centre for Civilisation Diseases, Universität of Leipzig
- Universitätsmedizin Greifswald
- University Medical Centre Leipzig (Leitung)
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Mittelgeber
- Stiftungen: Deutsche Krebshilfe
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)
DFG-Fachsystematik
- 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
- 2.22-01 Epidemiologie, Medizinische Biometrie/Statistik
- 2.22-14 Hämatologie, Onkologie
Eigene Keywords der Institute, Kliniken und Arbeitsgruppen
- Sozialmedizin FB II - Epidemiologie und Versorgung chronischer Krankheiten, Krankheitsregister
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
Projekte
- 1 Laufend
-
GVONKO-LQ: Gesundheitsbezogene Lebensqualität nach einer Krebserkrankung
Waldmann, A. (Projektleiter*in (PI))
01.01.20 → 31.12.26
Projekt: Industrie- und Entwicklungsprojekte › Industrieprojekte