Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Baltic Future Port: Begleitforschung, mittels Modellierung und Simulation von 5G-Netzen, sowie drohengestützter Messtechnik soll die Konzeption, der Aufbau und der Betrieb des lokalen 5G-Netzes maßgeblich gefördert und unterstützt werden

  • Gruner, Jonas Friedemann (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)

Projekt: Projekte aus BundesmittelnProjekte aus Bundesmitteln: BMDS (Digitales und Staatsmodernisierung)

Projektdaten

Projektbeschreibung

Lübecks Hafen wird digital - auch die Universität ist Teil des vom BMVI geförderten 5G Forschungs- und Infrastrukturprojektes

Der Start ist gemacht: Im März 2021 trafen sich Vertreter und Vertreterinnen der Universität Lübeck mit sieben weiteren Projektpartnern und Partnerinnen unter Federführung der Hansestadt Lübeck. Das gemeinsame Ziel ist der sogenannte „Baltic Future Port“ – ein digitaler Hafen.

Die Universität zu Lübeck unterstützt dieses Vorhaben mit dem Institut für Medizinische Elektrotechnik (IME) und dem dazugehörigen Autonomous Systems Lab im Projekt. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule übernehmen die Forscherinnen und Forscher die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens. Die Universität zu Lübeck fokussiert sich dabei auf den Einsatz autonomer Systeme: Konkret geht es um die Messung und das Monitoring des 5G-Netzwerks mittels Drohnen. Zusätzlich wird der Einsatz von Multikoptern zur Unterstützung weiterer digitaler Abläufe im Hafen analysiert. „Das Baltic Future Port Projekt ist für unseren Forschungsbereich der sicheren autonomen Systeme auch in Bezug auf künstliche Intelligenz von hoher Relevanz. Messungen und Monitoren aus der Luft wie in diesem Projekt haben zukünftig auch außerhalb der Hafenwirtschaft eine sehr große Bedeutung.“, sagt Prof. Dr. Phillipp Rostalski, Leiter des Instituts für Medizinische Elektrotechnik an der Universität zu Lübeck.

Das Projekt Baltic Future Port läuft bis Ende 2023. Eine Fördersumme in der Höhe von 3,9 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fließt in elf Projekte wie zum Beispiel in die Einrichtung eines 5G-Campusnetzes, der Automatisierung von Kränen, die digitale Daten-Erfassung von Gütern oder das Monitoring der technischen Abläufe aus der Luft.

Für die Stadt Lübeck ist diese Förderung eine willkommene Gelegenheit, um die Digitalisierung in der Hansestadt Lübeck voranschreiten zu lassen. Denn der Kern des Projekts „Baltic Future Port“ ist der Aufbau eines 5G-Campusnetzes: dieses Netz ist die Grundvoraussetzung für den reibungslosen Betrieb einer modernen digitalen Hafenwirtschaft. Auf Basis des 5G-Campusnetzes werden insgesamt elf Teilprojekte in den Lübecker Häfen, zum Beispiel am Skandinavienkai und am Seelandkai, umgesetzt.
Künftig soll die am Hafengelände ankommende Ladung beispielsweise systematisch digital erfasst werden und Einzelstellplätze sollen digital zugewiesen werden um die Auslastung von Stellplätzen und freien Kapazitäten am Terminal Skandinavienkai zu optimieren. Auch Schiffsbeladungen, Kran-Arbeitsabläufe und andere Tätigkeiten können mithilfe digitaler Unterstützung optimiert und ressourcenschonender verplant werden.

(Pressemitteilung der Universität zu Lübeck vom 06.04.2021)
AkronymBFP
Statusabgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende30.12.2030.06.24

Partner

  • Hansestadt Lübeck (Beteiligte*r Wissenschaftler*in) (Leitung)
  • Lübeck Port Authority (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • CoSA Center of Excellence (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • Baltic Rail Gate GmbH (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • TT-Line GmbH (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)
  • TITUS Research GmbH (Beteiligte*r Wissenschaftler*in)

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
  2. SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
    SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
  3. SDG 13 – Klimaschutz
    SDG 13 – Klimaschutz
  4. SDG 14 – Lebensraum Wasser
    SDG 14 – Lebensraum Wasser

Mittelgeber

  • Bundesministerien und Bundesinstitutionen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Querschnittsbereich: Intelligente Systeme
  • Zentren: Zentrum für Künstliche Intelligenz Lübeck (ZKIL)

DFG-Fachsystematik

  • 4.41-04 Verkehrs- und Transportsysteme, Intelligenter und automatisierter Verkehr

ASJC Scopus Fachgebiete

  • Artificial intelligence
  • Elektrotechnik und Elektronik

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen zu diesem Projekt. Diese Zuordnungen werden Bewilligungen und Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
  • 5G am Campus Lübeck

    Gruner, J. F. (Redner/-in) & John, F. (Redner/-in)

    07.09.2023

    Aktivität: PräsentationenVorträge, Präsentationen