Jonas Obleser

Prof. Dr. rer. nat. habil., Dipl.-Psych.

  • Maria-Goeppert-Straße 9a, MFC 8, 2. OG, Raum 5

    23562 Lübeck

    Deutschland

Doktoranden-Betreuung möglich

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20012024

Publikationen pro Jahr

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Persönliches Profil

Forschungsinteresse

Unsere Forschung: Auditive Kognition

Warum verstehen wir gesprochene Sprache so gut, obwohl sie uns so oft in den akustisch widrigsten Formen begegnet – am Telefon, auf lauten Parties, durch uns unbekannte Sprecher. Wie gelingt es dem Gehirn überhaupt, aus bruchstückhaften akustischen Signalen ein bedeutungsvolles Ganzes zu konstruieren?

Diese Fragen lassen sich unter dem Begriff der „auditiven Kognition“ zusammenfassen. Wie zum Beispiel baut das Gehirn einen sinnstiftenden Kontext auf, der das Sprachverständnis erleichtert trotz schlechter Signalqualität? Auf welche Weise tragen unsere wichtigsten kognitiven Ressourcen, wie etwa Aufmerksamkeit und Kurzzeitgedächtnis, zum Sprachverstehen unter schwierigen Bedingungen bei?

Diesen Leitfragen an der Schnittstelle von Audiologie, Psychologie und Neurowissenschaft gehen wir mittels Hör- und Lernexperimenten sowie verschiedenen bildgebenden Methoden nach:

Mithilfe der fMRT-Technik untersuchen wir, welche Hirnareale innerhalb der Hörrinde und darüber hinaus zum Entstehen bedeutungsvoller Sprachwahrnehmungen beitragen und wie sie zusammen arbeiten.  Mittels EEG und MEG messen wir verschiedene regelmäßige Schwankungen der Hirnaktivität, sogenannte neurale Oszillationen, und versuchen, deren Rolle bei der Sprachverarbeitung zu verstehen.

Unsere Erkenntnisse bereichern unser Wissen über das hörende Gehirn und die menschliche Fähigkeit des Sprachverstehens. Sie werden darüberhinaus nützen, neue Ansätze in der Behandlung von Hörstörungen und Hörbehinderungen zu entwickeln.

Externe Ämter

Gastwissenschaftler, Max Planck Institut für Kognition- und Neurowissenschaften, Leipzig

01.04.201531.12.2020

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

Fingerprint

Fingerprints basieren auf einer Begriffsuche in Textquellen wie Abstracts oder Projektbeschreibungen, um einen Index gewichteter Hauptthemen jedes einzelnen Forschers zu erstellen.
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