Persönliches Profil
Forschungsinteresse
In unserer Arbeitsgruppe "Neurowissenschaften in der Anästhesiologie" setzen wir elektrophysiologische (Patch-Clamp & Multielektroden-Arrays) und molekularbiologische Methoden ein, um die Funktionsweise von Ionenkanälen zu untersuchen und um zu verstehen, wie sich Fehlfunktionen der Kanäle auf die elektrische Kommunikation erregbarer Zellen auswirken.
Ionenkanalerkrankungen:
Unser primäres Interesse gilt der molekularen Funktionsweise und Regulation von Ionenkanälen sowie ihrer Beteiligung an humanen Erkrankungen. Wir erforschen im Besonderen die Funktionsveränderungen von spannungsgesteuerten Natriumkanälen, die mit chronischen Schmerzerkrankungen und neurologischen Defekten, beispielsweise Epilepsien, assoziiert sind.
Ionenkanäle und ROS:
Erhöhte Konzentrationen reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) stören empfindlich zelluläre Funktionen und begünstigen neurodegenerative Erkrankungen. Wir untersuchen ROS-induzierte Funktionsveränderungen von Ionenkanälen und deren Auswirkungen auf die neuronale Kommunikation.
Ionenkanäle und Neurotoxine:
Wir untersuchen die molekularen Wirkmechanismen Ionenkanal-spezifischer Neurotoxine aus giftigen Tieren, da einige dieser Moleküle pharmakologisches Potential besitzen.
Parkinson:
Zusammen mit dem Institut für Neurogenetik der Universität zu Lübeck erforschen wir mit Hilfe der iPS-Technologie die Mechanismen der Parkinson-Krankheit.
Akademische Qualifikation
Habilitation, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Datum der Vergabe: 01.04.2018
Professur Neurowissenschaften in der Anästhesiologie , Universität zu Lübeck
Datum der Vergabe: 01.04.2018
Promotion, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Datum der Vergabe: 30.10.2006
Diplombiochemiker, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Datum der Vergabe: 28.02.2003
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
DFG-Fachsystematik
- 2.23-06 Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Kompetenzen im Bereich UN SDGs
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieser Person leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
- 1 Ähnliche Profile
Kooperationen und Spitzenforschungsbereiche der letzten fünf Jahre
-
NaV1.8/NaV1.9 double deletion mildly affects acute pain responses in mice
Alves-Simões, M., Teege, L., Tomni, C., Lürkens, M., Schmidt, A., Iseppon, F., Millet, Q., Kühs, S., Katona, I., Weis, J., Heinemann, S. H., Hübner, C. A., Wood, J., Leipold, E., Kurth, I. & Haag, N., 01.04.2025, in: Pain. 166, 4, S. 773-792 20 S.Publikation: Beiträge in Fachzeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › Begutachtung
7 Link öffnet neuen Tab Zitate (Scopus)
-
Erregbarkeit von Nozizeptoren und die Auswirkungen von oxidativem Stress
Leipold, E. (Projektleiter*in (PI)), Klee, T. (Projektleiter*in (PI)) & Nau, C. (Projektleiter*in (PI))
01.04.20 → 31.12.28
Projekt: DFG Einzelprojekte › DFG Clinician Scientist School Programm
Auszeichnungen
-
Förderpreis für Schmerzforschung
Leipold, E. (Preisträger*in) & Kurth, I. (Preisträger*in), 2014
Auszeichnung: Forschungspreise, wissenschaftliche Auszeichnungen