European, Middle Eastern & African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB) (Externe Organisation)

Aktivität: MitgliedschaftenFachgesellschaften

Beschreibung

Auf dem Jahreskongress der Global Biobank Week in Stockholm (13. – 15. September 2017) ist Prof. Dr. Dr. med. Jens K. Habermann zum zukünftigen Präsidenten der European, Middle Eastern & African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB) gewählt worden Nachdem Prof. Habermann in den vergangenen zwei Jahren bereits Vorstandsmitglied der ESBB war, wird er nun in diesem Jahr als President-Elect seine Aufgaben im Vorstand ausweiten und ab September 2018 für ein Jahr amtierender Präsident der ESBB sein. Die ESBB ist eine internationale Fachgesellschaft, die es zum Ziel hat, die Qualitätsanforderungen von Biobanken in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zu harmonisieren, zu verstetigen und hochqualitative Forschung zu ermöglichen. Prof. Jens K. Habermann ist seit über zehn Jahren aktiv in den Auf- und Ausbau von klinischen Biobanken involviert. So koordiniert er die Norddeutsche Tumorbank Darmkrebs, welche die Universitätskliniken in Lübeck, Hamburg und Rostock sowie weitere 20 nicht-universitäre Krankenhäuser in ganz Deutschland umfasst. Seit 2012 ist Prof. Habermann Präsidiumsbeauftragter der zentralen Biobank in Lübeck, dem Interdisziplinären Centrum für Biobanking-Lübeck (ICB-L). Am ICB-L beteiligen sich über 40 medizinische Fachdisziplinen. Dieses stellt ein internationales Alleinstellungsmerkmal dar, welches für die maßgeschneiderte, personalisierte Medizin von größter Bedeutung ist. Die zentrale Biobank in Lübeck bildet somit eine exzellente Grundlage, die Krankenversorgung im Sinne der Präzisionsmedizin auf den einzelnen Patienten abzustimmen und stetig zu optimieren. Das ICB-L zählt seit diesem Jahr zu der vom BMBF geförderten German Biobank Allianz von deutschlandweit 11 Biobanken, die zusammen mit dem German Biobank Node die internationale Vernetzung deutscher Biobanken mit BBMRI-ERIC (Biobanking and Biomolecular Resources Research Infrastructure – European Research Infrastructure Consortium) vorantreibt. Mit seiner Sektion für translationale Krebsforschung an der Universität zu Lübeck und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, trägt Prof. Habermann dazu bei, die Präzisionsmedizin in der Krebsbehandlung weiter auszubauen. Darüber hinaus führt seine Sektion auch Forschung zur Probenqualität durch, um die Prozesskette der Probenkonservierung für die Forschung stetig zu optimieren. Im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit im Lübecker Institut für Humangenetik beschäftigt er sich insbesondere mit (familiären) Krebserkrankungen.
Zeitraum20172021
Gehalten amEuropean, Middle Eastern & African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB) , Frankreich
BekanntheitsgradInternational